_maybe this christmas will mean something more.

es grenzt schon fast an ein wunder, dass ich meinen blog wieder gefunden habe. im hinblick auf meine letzten beiträge, die mittlerweile schon jahre zurückliegen, scheine ich eher so ein mensch zu sein, der gerade im winter unterstützung durch ein elektronisches tagebuch sucht.

nun ja, es gibt natürlich vieles, was mich in den letzten monaten beschäftigte, doch mittlerweile ist es - so wie ich finde - zeit, positiv in die zukunft zu schauen. morgen ist weihnachten. juhu, ich kann es kaum erwarten auf meine verwandten zu treffen, die sich eigentlich das ganze jahr nicht um mich kümmern, aber dann meine ganze aufmerksamkeit verlangen.

 weihnachten ist vorbelastet. entweder zu liebst, oder du hast es. fakt ist, dass es keinerlei ausweg gibt. alleine zuhause sitzen erscheint mir nicht wirklich akzeptabel und scheidet somit aus. also nehmen wir doch das "fest" mit. wie jedes jahr liege ich nun also in dem bett meiner mutter, das schnarchen vom zimmer gegenüber vernehmend, und frage mich, warum weihnachten auf alle menschen so eine große auswirkung hat. plötzlich ist die kassiererin aus dem supermarkt nett zu dir, gar der wirt des trous wünscht dir ein wundervolles weihnachtsfest. freut man sich auf die freizeit, oder freut man sich wirklich auf seine familie? wie dem auch sei, fakt ist, dass ich wohl die reinkarnation des grinchs sein muss. ich kann mich mit diesem fest einfach nicht anfreuden. mal sehen, was ich dieses jahr für skandale aufdecken werde. ;-)

grüßchen*

23.12.11 02:33


Werbung


_no more dreaming like a girl so in love with the wrong world.

wie die zeit vergeht. sie rennt quasi davon und nicht alles, was passiert kann man festhalten und somit niemals vergessen. aber will man sich überhaupt an alles zurückerinnern? wahrscheinlich nicht.

mein drittes semester ist mittlerweile im vollen gange, der winter hält einzug in den straßen - erster schnee fällt, um dann doch wieder nicht liegen zu bleiben. gestern schien hier die sonne, heute hat es durchgehend geregnet. das wetter versinnbildlicht momentan meine gefühlslage. an den sonnigen tagen reicht es einfach am kiessee zu sitzen und das wasser zu beobachten. obwohl es in ständiger bewegung ist, kommt es niemals voran, nie übers ufer hinaus. abends geht es dann unter leute mit meinen neuen englisch kommilitonen. rundrum ein wunderschöner tag. mit den dunklen wolken und dem regnen ziehen zweifel auf, ob das, was man gerade tut, auch wirklich das richtige ist. die motivation tendiert gegen null und man will eigentlich nur noch weit weg. selbige launen wechseln quasi von tag zu tag, was mich oft an meinem alter zweifeln lässt. bin ich etwa schon 30 jahre zu früh in den wechseljahren? wahrscheinlich nicht.

meine gedanken sind nie bei den dingen, die ich gerade mache. ich denke eigentlich nur an ihn - wie lange denn schon? angefangen hat das alles so im juli, seinen fortgang genommen im august und schließlich seinen climax im september gefunden. wie oft hab ich einfach nur getrunken um zu vergessen? wie oft gejammert und geweint, weil ich es einfach nicht mehr ertrage? jetzt habe ich - auf einer seite - das, was ich immer wollte. aber irgendwie ist es, ist er, doch nicht da - und er wird es auch nie sein. "wir sind uns so nah, obwohl wir so weit von einander entfernt sind" - wie wahr. geistig unheimlich nah, kilometer technisch zu weit von einander entfernt. außerdem ist da noch diese eine unüberbrückbare sache, die jede hoffnung in nu zerplatzen lässt. jede minute ist mit dir verknüpft. immer wieder sagst du mir diese wunderbaren worte, die mich all meine guten vorsätze vergessen lassen, die mich schwach machen, die ich so sehr brauche und liebe. aber liebe ich auch dich? wahrscheinlich nicht.

ich bin es so satt, immer von einer person so abhängig zu sein. ich muss mich endlich mal auf die wirklich wichtigen sachen konzentrieren und mein eigenes leben mal wieder auf die reihe bekommen. am besten fang ich damit gleich morgen an. werd ich es durchhalten? wahrscheinlich nicht.

23.11.09 23:34


_hope never abandons you, you abandon it.

man sagt, ein mensch sei kurz vor seiner einschlafphase kreativer als im alltag. ich bin mir nicht sicher, ob das auch auf mich zutrifft. kurz bevor ich einschlafe, denke ich immer an die dinge, für die ich am tag keine zeit habe, die mich aber trotzdem - in welcher art und weise auch immer - beschäftigen. meist sind es die nicht so schönen dinge und ich liege stundenlang wach.

dann frage ich mich immer, ob es gerade irgendwo irgendwem genauso geht wie mir. als ich noch jünger war, bin ich ans fenster gegangen und hab geschaut ob ich irgendwo zwischen den wolken einen stern entdecken konnte und wenn dem so war, war das für mich das zeichen, dass sich gerade irgendjemand genau dieselben fragen stellt wie ich. heute weiß ich, dass das damals alles nur spinnerei war, aber es war immer ein guter trost. gerade das ist das schöne am kindsein.

sehe ich heute nacht aus dem fenster, so sehe ich nur wolken und eisig kalten schnee, der die dächer bedeckt - dennoch steckt ganz tief in mir immernoch das kind, das sich wünscht, einen klitzekleinen stern am himmel zu sehen.

4.1.09 01:53


_drive until you lose the road or break with the ones you've followed

worte können manchmal nicht ausdrücken wie es einem wirklich geht. das ist aber auch nicht weiter verwunderlich, wenn man bedenkt, dass ein wort nur eine einzelne einheit darstellt. wenn sich mehrere worte schließlich miteinander verbinden, werden sie zu einem satz; verbinden sich wiederrum sätze werden sie zu einem text - und texte erzählen meist ganze geschichten.

die geschichte, die hinter mir liegt, ist mit diesem jahr nun endgültig abgeschlossen. trotz anfänglichen misstrauens ist mir der absprung leichter gefallen, als ich es zunächst für möglich hielt. all die menschen, die ich jetzt nur noch selten sehe; die straßen, die ich nun nur noch selten entlang gehe; einfach die gewohnheit, die nun durchbrochen wird - all das fehlt mir nicht, ich bin viel mehr froh, dass ich endlich mal was neues sehe. mir geht es besser denn je. göttingen ist wunderbar und mein leben hier auch. manchmal muss man halt ein kapitel beenden um dann schließlich ein neues anfangen zu können. dieses kann tatsächlich noch besser als das erste sein.

meine geschichte wird ein beststeller, so viel ist klar.

30.12.08 18:17


_every time when i wake it's like i only wake into a dream

alles erledigt. seit montag hab ich also wieder ein leben. es war hart, aber ich hab's geschafft. der tag an sich war aber schon mehr als einfach nur stressig. seitdem lass ich es etwas ruhiger angehen: mache eigentlich nur noch das, wozu ich auch lust hab und gönn mir auch mal ein bisschen zeit für mich. heute morgen war ich sogar mal wieder joggen. :-) heute nachmittag gings dann mehr oder minder erfolgreich in die stadt, ein bisschen shoppen bei h&m! so stellt sich doch ein mädchen den perfekten tag vor, hm? gleich geht's mit dem hund raus, anschließend wird ein bisschen aufgeräumt. ich liebe freizeit!

wünsche einen wunderbaren resttag!

9.10.09 17:10


_it wasn't built to last

hier sind wir einmal mehr. heute stand nichts großartiges an, sollte eigentlich mit marnie spanisch lernen, konnte dies jedoch in letzter minute doch noch verhindern. fühl mich einfach die letzten tage nicht so, vor allem die krankheitssymptome (husten, schnupfen) wollen einfach kein ende nehmen. dementsprechend müde bin ich auch die ganze zeit. mittwoch hingegen war ein toller tag. war endlich mal wieder mit marnie weg, haben einen cocktail getrunken und sind noch ordentlich in den mai reingetanzt. ja, in den mai... jetzt sind es also noch drei, streng genommen zwei tage, die mich vom größten meiner alpträume trennen. ein raum, drei frauen, gedämmtes licht, gähnende stille. ich kann das alles schon vor mir sehen. seit der letzten mündlichen abschlussprüfung in der zehnten graut es mir vor dem tag. dass schleichende näherkommen des unerwünschten, aber der anderen seite das licht am ende des tunnels, welches ebenso präsent erscheint. demnach werd ich schon im sommer in berlin wohnen. endlich in berlin.

und auf eins kann ich mich ja freuen: nach der prüfung holt mich marnie mit einer flasche sekt ab und wir feiern mal so richtig. drei weitere flaschen sind in planung. vielleicht mag anna auch noch mitkommen. wir werden sehen.

ich bedanke mich für die aufmerksamkeit! 8)
9.10.09 17:10


_anfang vom ende

endlich richtiges wochenende. bio-abi an einem samstag... die haben sie doch nicht alle. zunächst dacht ich, es wär alles ganz gut gelaufen. ja klasse nur, dass mir anna dann, als sie mich nach hause gebracht hat, erzählt hat, dass ihr lehrer (!) ihr gesagt hat, dass in einer aufgabe anaolgie und nicht homologie gefragt war. klasse sache! sie hatte da wohl auch erst an homologie gedacht... naja, hab da vollkommen auf den homologie-kriterien herumgeritten, allopatrische und sympatrische artbildung. hab's mal voll verhauen.. hahah. naja hoffe mal, dass der rest ganz okay war.
ansonsten ein schöner tag. werden wohl heute abend noch ordentlich feiern gehen - abschluss der schriftlichen prüfungen, yeah! mündliche hab ich dann am 5ten mai um 15:20Uhr... ich werd sterben.
en este sentido: hasta siempre, mundo precioso!
9.10.09 17:11


 [eine Seite weiter]

Gratis bloggen bei
myblog.de

_achja

ich bin dein schlimmster alptraum. ich mache viel dreck und so. auch meine freunde kommen aus der hölle... ihre freunde würde nicht mal ich kennenlernen wollen. mehr...

this is my winter song to you. the storm is coming soon, it rolls in from the sea. my voice; a beacon in the night. my words will be your light, to carry you to me. is love alive? they say that things just cannot grow beneath the winter snow, or so I have been told. they say we're buried far, just like a distant star i simply cannot hold. is love alive? this is my winter song. december never felt so wrong, 'cause you're not where you belong; inside my arms.



babsi claus dagmar edith furz
love full of hate. don't you love how i break?
[your signal fades away & all i'm left with is noise]